Dies ist der Zweite Teil der WarumDresden-Auswertung der Strategiekonferenz. Zum ersten Teil geht es hier.
Eine der immer wieder vorgetragenen Feststellungen von Konferenzteilnehmern ist, dass der Protest gegen PEGIDA mit Inhalten gefüllt werden muss. Die Beschränkung auf einen sehr schmalen Zielkonsens "PEGIDA stoppen/ Dresden ist bunt" habe nicht zu einer Stärkung der Gegenproteste geführt, führte Jennifer Stange bereits im Eröffnungsvortrag aus.
Die immer wieder geführte Diskussion über Blockaden, Radikalität und "die bürgerliche Mitte" dreht sich seit Jahren um die These, dass radikaler Protest mit weitreichenden Zielen zu viele Akteure ausschließt, die dann eben zu Hause bleiben. Ein Jahr NoPEGIDA-Demonstrationen haben aber gezeigt: Auch ein Minimalkonsens führt nicht zu größerer Beteiligung.
Dieser Blog wird versuchen, die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung Dresdens und das Pegida - Phänomen zu ergründen. Er soll als Ideenschmiede und Informationsquelle dienen.
Posts mit dem Label Bericht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bericht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 21. Januar 2016
Dienstag, 19. Januar 2016
Bericht/Essay: Strategiekonferenz der Dresdner Zivilgesellschaft zum Umgang mit PEGIDA - Teil 1 Dresden als "Seismisches Zentrum"
Die von Dresden Nazifrei initiierte Strategiekonferenz der Zivilgesellschaft zum Thema: PEGIDA ist seit Sonnabend vorbei. Es gibt bereits einige Zusammenfassungen (DDNF, oder in den Medien hier, hier und hier ...). WarumDresden wird sich in den nächsten Tagen gezielter mit einigen Einzelaspekten der Analyse und der Schlussfolgerungen der Konferenz auseinandersetzen.
Für die Entwicklung eines zivilen, auf politischem Diskurs beruhenden Umgangs mit PEGIDA nimmt ein immer wieder genannter Punkt wichtigen Raum ein: Die Dresdner PEGIDA-Versammlung ist das seismische Zentrum einer gesamtdeutschen, rechtspopulistischen Welle. Die Dresdner Montage sind also Kristallisationspunkt und Spitze des Eisbergs zugleich. Das heißt aber auch, dass im Umgang mit PEGIDA zum einen die Wirkung aus der Szene und die Wirkung auf die Szene berücksichtigt werden muss.
Für die Entwicklung eines zivilen, auf politischem Diskurs beruhenden Umgangs mit PEGIDA nimmt ein immer wieder genannter Punkt wichtigen Raum ein: Die Dresdner PEGIDA-Versammlung ist das seismische Zentrum einer gesamtdeutschen, rechtspopulistischen Welle. Die Dresdner Montage sind also Kristallisationspunkt und Spitze des Eisbergs zugleich. Das heißt aber auch, dass im Umgang mit PEGIDA zum einen die Wirkung aus der Szene und die Wirkung auf die Szene berücksichtigt werden muss.
Dienstag, 22. Dezember 2015
Bericht: Rechte Gewalt zum Weihnachtssingen
Jetzt ist es eindeutig: Dresden ist nicht Leipzig. Die Neustadt ist nicht Connewitz. Und die Gewalt im Umfeld von PEGIDA braucht PEGIDA nicht mehr.
Gestern kam es, anders als am 19.10, nicht zu Gewaltexzessen die von PEGIDA aus ihren Anfang nahmen. Stattdessen passierte, was ein Dresdner KriPo-Beamter (dessen Namen wir nicht nennen werden), so beschreibt: "Man muss unterscheiden: Es gibt PEGIDA und es gibt Menschen im Umfeld von PEGIDA, die am Montag die Veranstaltung nutzen, um im Umfeld massiv Gewalt anzuwenden."
Für einen Überblick ist es noch zu früh , jedoch wurde ein Reporter dieses Blogs Zeuge eines Überfallartigen Angriffs rechter Hooligans in der Neustadt. Dieser Post soll berichten und einordnen.
Gestern kam es, anders als am 19.10, nicht zu Gewaltexzessen die von PEGIDA aus ihren Anfang nahmen. Stattdessen passierte, was ein Dresdner KriPo-Beamter (dessen Namen wir nicht nennen werden), so beschreibt: "Man muss unterscheiden: Es gibt PEGIDA und es gibt Menschen im Umfeld von PEGIDA, die am Montag die Veranstaltung nutzen, um im Umfeld massiv Gewalt anzuwenden."
Für einen Überblick ist es noch zu früh , jedoch wurde ein Reporter dieses Blogs Zeuge eines Überfallartigen Angriffs rechter Hooligans in der Neustadt. Dieser Post soll berichten und einordnen.
Abonnieren
Posts (Atom)